Kommentar des Departements für Information und Presse des Außenministeriums Russlands zur Annahme der Resolution des UNO-Sicherheitsrats über die Flugzeugkatastrophe in der Ukraine

Am 21. Juli verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat einstimmig eine Resolution über die Durchführung einer internationalen Untersuchung des Absturzes der malaysischen „Boeing“ in der Ukraine.

Bei der Arbeit an dem von Australien vorbereiteten Resolutionsentwurf ging Russland von der Unzulässigkeit einer Voreingenommenheit bei der Bestimmung von möglichen Schuldigen der Katastrophe und der Vorwegnahme jeglicher Untersuchungsergebnisse aus.

Wir sind der Ansicht, dass ein Ereignis von so großer Resonanz wie der Absturz eines Passagierflugzeugs unter der aktiven Rolle eines angesehenen Organs untersucht werden muss, welches die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) darstellt. Dies umso mehr, als der Sicherheitsrat ähnliche Entscheidungen bereits in der Vergangenheit traf.

Nach intensiven Beratungen einigte man sich auf einen Entwurf, in dem die Notwendigkeit einer tatsächlich unabhängigen und unvoreingenommenen internationalen Untersuchung auf Grundlage der internationalen Luftfahrtprinzipien betont wird, bei der die ICAO eine kritische und wichtige Rolle einnehmen soll. Russland ist bereit, einer solchen Untersuchung allseitige Hilfe zu gewähren, darunter auch durch die Zurverfügungstellung von entsprechenden Spezialisten.

Es ist wichtig, dass die Resolution auch einen Appell an alle Kriegsparteien enthält, die Kampfhandlungen im Absturzgebiet des Flugzeugs einzustellen und den Untersuchungsorganen, der OSZE-Sonderbeobachtungsmission in der Ukraine und anderen internationalen Organisationen, die bei der Untersuchung helfen, den Zugang zu diesem sicherzustellen.

22.07.2014

Комментарии ()