Über die provokative Unterschriftenaktion der „Bild“ und „BZ“ Die Öffentlichkeit in Deutschland und Russland empört sich über die provokative Unterschriftenaktion der Springer-Boulevardzeitungen „Bild“ und „BZ“ über die Demontage der Panzer vom sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten. Diesbezüglich gab Wladimir Grinin dem russischen Fernsehen einen Kommentar.

Kommentar des Botschafters Wladimir Grinin zu der provokativen Unterschriftenaktion der „Bild“ und „BZ“:

Das ist eine absolut schädliche und lästerliche Ungezogenheit!

Wie dramatisch sich unsere Herangehen und Bewertungen der gegenwärtigen Krise in der und um die Ukraine auch unterscheiden sollen, ist es nicht zulässig und unverzeihlich, die Erinnerungen an die zu verspotten, die sich für den Sieg aufgeopfert haben. Sie sind gestorben für den Sieg über den deutschen Faschismus, der fast allen Völkern Europas, den Deutschen selbst, so viel Unglück und Leiden, gebracht hat. Ganz zu schweigen von den Völkern der Sowjetunion, einschließlich der Ukrainer, denen der Barbarossa-Plan von 27 Millionen Menschen-Leben abverlangte.

Im Ganzen gesehen ist diese Aktion eine logische Fortsetzung der hysterischen Propagandakampagne, die heute bedauerlicherweise von einigen deutschen Medien gegen uns betrieben wird und der sich einige Politiker angeschlossen haben. Manche sehen bereits Armaden unserer Panzer, die über die Grenze mit der Ukraine rollen. Dabei ruft man parallel auf,, den Konflikt zu deeskalieren und die Lage nicht zu verschärfen.

Ein beträchtlicher Teil der Gesellschaft und Bevölkerung reagierte mit Zurückhaltung, wenn nicht mit Kritik auf diese Medienkampagne. Was die Initiative der „Bild“ und „BZ“ angeht, so bin ich überzeugt, dass in der Öffentlichkeit heftig Anstoß erregen wird. Hier wohnen eigentlich auch viele russischsprachige Kriegsveteranen. Man hat doch auf den Gedanken noch kommen müssen, sowas im Vorfeld eines für die Veteranen heiligen Feiertages zu organisieren. Wir werden hoffen, dass die lokalen Behörden auch nicht gleichgültig bleiben.

Denn nämlich die historische Versöhnung zwischen unseren Völkern war es, die unsere Beziehungen auf das hohe Niveau brachte, das wir für unsere Nachfahren bewahren müssen.
16.04.2014

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