Grüne Woche zu Gast in der Botschaft

Mehr als 450 Gäste aus Russland und Deutschland, darunter Nikolai Fedorow, der Landwirtschaftsminister und Delegationsleiter, und Sergei Dankwert, der Leiter des Föderalen Dienstes für Veterinär- und Phytosanitäraufsicht (Rossselhosnadsor), nahmen an dem feierlichen Abend in der russischen Botschaft am 17. Januar teil.

Der Botschafter Wladimir Grinin begrüßte die Gäste. Er betonte, dass Russland bereits seit 20 Jahren sein landwirtschaftliches Potential auf der weltberühmten Messe erfolgreich präsentiert. Dieses Jahr kamen Delegationen aus 30 Regionen Russlands nach Berlin. 20 darunter errichteten ihre Stände in einer der größten Messehallen. Repräsentiert wurde fast jede Ecke der reichen geografischen und nationalen Landschaft Russlands von Zentralrussland und der Wolgaregion bis hin zum hohen Norden und Südrussland.

Der Botschafter akzentuierte, dass diese Messe für russische Landwirtschaftsunternehmen ohne Zweifel eine gute Gelegenheit bietet, auf die EU-Märkte zu kommen, ausländische Investitionen in die Regionen Russlands zu gewinnen und auch Kontakte für die Realisierung entsprechender Pläne zu knüpfen. Wladimir Grinin versicherte, dass die Botschaft und ihr Handels- und Wirtschaftsbüro bereit sind, die auf der Grünen Woche entstandenen Projekte zukünftig zu unterstützen.

Der Landwirtschaftsminister Nikolai Fedorow teilte seinerseits mit, dass Russland bereits am ersten Tag der Grünen Woche Verträge in Gesamthöhe von 200 Millionen Euro unterzeichnet hat. Der Minister gab seiner Zuversicht Ausdruck, dass die russischen Landwirtschaftsunternehmen, die auf dem europäischen Markt agieren möchten, sich in den nächsten Jahren nur vermehren werden. Und nächstes Jahr werden auf der Grünen Woche neue russische Regionen, die an diesem Agrarforum noch nie teilgenommen haben, ihre Produktion präsentieren.

An diesem Abend konnten die Gäste der Botschaft Informationen über die Entwicklung der Landwirtschaft in verschiedenen Regionen Russlands aus erster Hand bekommen, Kontakte mit deren Vertretern aufnehmen und die Besuche der russischen Stände vereinbaren.

Das Kulturprogramm  wurde von Künstlern aus Burjatien vorbereitet. Die Zuschauer waren von den bunten burjatischen Nationaltänzen, für die Europäer exotisch klingenden Volksmelodien sowie starken und schönen Stimmen der Opernsänger aus Ulan-Ude begeistert. Fast jeder Auftritt wurde mit Beifallsturm begleitet.

Nach dem Konzert ließ man sich von dem Können der burjatischen Köche überraschen. Auf dem Empfang genossen die Gäste echte Meisterwerke der russischen Kochkunst. Die Lebensmittel wurden nach Berlin direkt von der Baikalküste. Gedeckt wurden Omulkaviar und Wild, sowie traditionelle burjatische Speisen wie Chuschur und Posy. Manche Kochkunstkenner fragten sogar die Autoren nach Rezepten. Mit der ganzen Vielfalt dieser Produkte kann man sich auf der Grünen Woche bekannt machen.

28.01.2014

Комментарии ()