Veranstaltung aus Anlass des 50. Jahrestages der Rückführung von Kulturgütern aus der Sowjetunion an deutsche Museen

Aus Anlass des 50. Jahrestages der zweiten großen Rückgabeaktion von über 1,5 Millionen Kunstwerken aus der Sowjetunion an die Deutsche Demokratische Republik im Jahr 1958 möchte die Initiative „Deutsch-Russischer Museumsdialog“ unter Beteiligung von 28 deutschen Museen an dieses bedeutsame Ereignis erinnern und der heutigen russischen Regierung ausdrücklich danken.

Zur Pressekonferenz und dem anschließenden Festakt laden wir Sie herzlich ein am Donnerstag, den 30. Oktober d.J., um 15:00 Uhr, ins Pergamonmuseum, Museumsinsel Berlin.

Podium der Pressekonferenz:

– Prof. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Sprecher des „Deutsch-Russischen Museumsdialogs“

– Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder und Geschäftsführerin des „Deutsch-Russischen Museumsdialogs“

– S.E. Vladimir V. Kotenev, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland

– Prof. Dr. Kornelia von Berswordt-Wallrabe, Direktorin des Staatlichen Museums Schwerin

– Prof. Dr. Peter-Klaus Schuster, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin

Zum Festakt, 17:00 Uhr, sprechen:

– Prof. Dr. Hermann Parzinger

– Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.

– Valentin Falin, Botschafter a. D.

– Prof. Dr. Mikhail Borisovich Piotrovsky, Direktor der Staatlichen Eremitage St. Petersburg

Am 31. März 1955 kündigte der Ministerrat der Sowjetunion die Rückgabe von Gemälden für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Freundschaftsgeste an die DDR an. Die noch im gleichen Jahr erfolgte Rückgabe mit bedeutenden Werken Dürers, Jan van Eycks sowie Raffaels „Sixtinischer Madonna“ bildete den Auftakt der umfangreichen Rückgabeaktionen, durch die ab September 1958 rund 1,5 Millionen bedeutende Kunstschätze aus Moskau und Leningrad auf die Berliner Museumsinsel zurückkehrten.

Zweifelsohne ist es ihre Rückkehr, die den Wiederaufbau der kriegszerstörten Museen beflügelte und das Wiedererstehen der ostdeutschen Museumslandschaft ermöglichte.

Die Veranstaltung „Verlust + Rückgabe“ geht auf die Initiative „Deutsch-Russischer Museumsdialog“ zurück. Der 2005 gegründete Museumsdialog bündelt auf Fachebene die Interessen der von kriegsbedingt verlorenem Kulturgut betroffenen deutschen Museen. Ziel ist es, die fachlichen Kontakte und Kooperationen zwischen deutschen und russischen Museen auf Arbeitsebene zu intensivieren.

Die Veranstaltung wird finanziell ermöglicht durch das Kuratorium Museumsinsel.

Akkreditierung:

Zur Teilnahme an der Veranstaltung bitten wir um Akkreditierung unter:

Fax: +49 (0) 30 – 266 30 25

E-Mail: kommunikation@smb.spk-berlin.de
05.03.2008

Комментарии ()