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Ich freue mich, Sie auf der Web-Site der Russischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland begrüßen zu dürfen.

Ich hoffe, dass Sie auf diesen Seiten zahlreiche nützliche und interessante Informationen über unser Land und seine Vertretungen in Deutschland finden.

Sergej J. NETSCHAJEW
Aktuelle Meinung

"Unsere Diplomatie wird weiter die moralischen Grundsätze des internationalen Lebens verteidigen, in der zwischenstaatlichen Kommunikation Prinzipien der Ehrlichkeit, Wahrheit, Wohltat und Gerechtigkeit fördern. Diese Linie genießt bei der Weltgemeinschaft trotz des Widerstands breite Unterstützung. Die immer größer werdende Zahl der Menschen, darunter auf dem europäischen Kontinent, bezeichnet heute unser Land als Verteidiger der traditionellen Werte.".

Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Eröffnung der XXVI. Internationalen Weihnachtlichen Bildungslesungen, am 24. Januar 2018 in Moskau

Heiligenstädter Berschule hat Unterstützung aus Russland

Marija Kusnetzova ist Fremdsprachenassistentin in der Bergschule St. Elisabeth und resümiert ihren Aufenthalt.

Seit Ende Oktober vergangenen Jahres zählt Marija Kusnetzova gewissermaßen zum Kollegium der Bergschule St. Elisabeth in Heiligenstadt. Sie kommt aus Russland, ist Fremdsprachenassistentin und unterstützt ihre deutschen Kollegen im Russisch-Unterricht.

In zwei Wochen geht ihre Zeit im Eichsfeld schon zu Ende und ein wenig wehmütig schaut sie zurück. Dabei wollte sie ursprünglich gar kein Deutsch lernen. Nur ein paar Worte kannte sie von ihrer Oma, die es in der Schule gelernt hatte. „Es heißt immer, Deutsch wäre so hart oder harsch. Aber das finde ich nicht.“ Den Anstoß, vom Englisch- zum Deutschstudium zu wechseln, gab ihr ihre Professorin, denn mit ihrer fließenden Aussprache und ihrer Euphorie für die Sprache habe sie Marija Kusnetzova angesteckt.

Schon nach dem ersten Tag war sie überzeugt, den richtigen Schritt zu gehen. Im zweiten Studienjahr durfte sie für einen Sprachsommerkurs nach Düsseldorf. „Dort habe ich gemerkt, dass ich die Leute wirklich verstehen kann und das hat mich ermutigt, weiter zu machen.“

Für die Fremdsprachenassistenz hat es sie also nun nach Heiligenstadt verschlagen. „Mir gefällt es hier gut. So viel Natur drumherum. Was will man mehr?“ Außerdem sei so eine kleine Stadt sehr angenehm. „Weil sie so klein ist, sind die Menschen viel wärmer irgendwie.“ So ein Unterschied falle ihr zum Beispiel auf, wenn sie mal nach Göttingen fahre. Da sei das anders.

Geboren ist Marija Kusnetzova in Samara an der Wolga, studiert hat sie in Sotchi. Beides Orte, an denen in diesem Sommer Spiele der Fifa-Weltmeisterschaft ausgetragen werden. Für welche Mannschaft ihr Herz schlägt, ist schnell beantwortet: „Ich interessiere mich nicht für Fußball.“ Vielmehr ist es die Gitarre und das Reisen, mit der sich Marija Kusnetzova die Freizeit vertreibt. Seit ihrem Aufenthalt in Deutschland war sie unter anderem nun auch schon in Spanien, Griechenland und Belgien, auf der Leipziger Buchmesse und zu Weihnachten auf dem Dresdener Striezelmarkt.

Das Weihnachtsfest verbrachte sie bei ihrer „Gastfamilie“. Dort wohnt sie in einem Zimmer zur Miete und verbringt auch ab und zu Zeit mit dem Ehepaar. Sonst hat sie auch viele Freunde in ihren Kollegen gefunden. „Ich wurde hier herzlich aufgenommen und alle waren sehr hilfsbereit.“ Sie habe in ihrer Zeit dort sehr viel gelernt, auch was Unterrichtsführung angehe. Die 22-Jährige unterstützt dabei in allen Klassen, von der sechsten bis zur zwölften. „Mir macht es Spaß, mit den Kindern zu arbeiten. Sie machen gut mit und ich bin immer wieder beeindruckt, wie schnell und mit wenig Hilfe sie schon recht schwierige Sätze übersetzen können.“

Eine Fremdsprache zu sprechen – das findet Marija Kusnetzova unerlässlich. „Mit verschiedenen Fremdsprachen bekommt man verschiedene Weltanschauungen und jede andere Sprache bringt in dir eine neue Persönlichkeit hervor.“

Sie selbst spricht noch Englisch. Das lernen russische Kinder ab der zweiten Klasse. Ab der fünften Klasse können sie noch eine zweite Sprache dazu wählen. Ein weiterer Unterschied zwischen dem deutschen und dem russischen Schulsystem, erklärt Marija Kusnetzova, besteht darin, dass von der ersten bis zur elften Klasse alle Schüler zusammen Unterricht haben. Und: „Wir fangen in Russland auch erst um acht mit dem Unterricht an und hören früher auf.“

Nach ihrem Aufenthalt in Heiligenstadt hat sie eine weitere Stelle als Fremdsprachenassistentin in Aussicht. Aber sicher sei das noch nicht. Klar für sie ist aber, in Deutschland bleiben zu wollen – oder immerhin dorthin zurückzukehren und als Lehrerin zu arbeiten. Marija Kusnetzova erinnert sich aber auch an die Anfangszeit in Deutschland, als sie sich an manche Dinge gewöhnen musste, die in Russland anders sind. „Zum Beispiel, dass am Sonntag alles geschlossen ist. Ich dachte: Was soll ich denn jetzt nur machen?“, sagt sie und lacht.

An diese und viele andere Dinge hat sie sich nun gewöhnt und darüber nachgedacht, in Deutschland zu studieren. Aber an ein Lehramtsstudium heranzukommen, sei schwierig und auch mit viel Geld verbunden.

Fremdsprachenassistenten gibt es in der Heiligenstädter Bergschule häufig. „Angefangen haben wir mit Englischsprachigen. Das klappte immer gut, denn wir machen zum Beispiel bilingualen Unterricht in Geografie“, sagt Astrid Goldhahn. Sie unterrichtet Kunst und Russisch und hat Marija Kusnetzova unter ihre Fittiche genommen. „Wir hatten auch schon französische Assistenten und viele russische. Das klappt eigentlich immer gut und Marija hat sich hier mühelos eingefunden.“

Quelle: http://eichsfeld.thueringer-allgemeine.de/web/eichsfeld/startseite/detail/-/specific/Heiligenstaedter-Berschule-hat-Unterstuetzung-aus-Russland-98645315
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9 hours ago

Russische Botschaft in Deutschland / Посольство России в Германии

Echte Makro-Trophäe: Russischer Ingenieur bastelt 2-mm-FIFA-Pokal

Manchmal schafft ein ganz normaler Wissenschaftler einfach mal ein atemberaubendes Kunstwerk…

Dieses Mini-Wunderwerk kommt aus Sibirien: Den kleinsten Pokal für die FIFA-Weltmeisterschaft schuf Wladimir Aniskin, Meister der Mikrominiaturen aus Nowosibirsk, der unermüdlich daran arbeitete, den winzigen, nur zwei Millimeter großen Nachbau aus einem winzigen Mohnkorn zu formen.

Gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS erzählte der Miniatur-Künstler Aniskin:

"Der Pokal wurde durch eine Kombination von Technologien geschweißt. Er besteht aus einer Farbe und wurde mit Goldstaub besprüht. Er hat eine Höhe von zwei Millimetern und thront auf der Grundfläche eines Mohnkorns. Das Beste an der Schöpfung - und am schwersten - war der sture Wille, dem Original treu zu bleiben.“

In wenigen Wochen schon startet in Moskau die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft (14. Juni bis 15. Juli). Aniskin ist ein großer Fußballfan: Der Künstler hat bereits sowohl das offizielle Logo auf dem Querschnitt eines Reiskorns als auch eine 3D-Miniaturskulptur des offiziellen Wolfsmaskottchens Zabivaka unter seinem Gürtel - beide nicht größer als 1,5 Millimeter.

Das Gewicht des offiziellen Cups von etwas mehr als sechs Kilogramm inspirierte Aniskin seiner kleinen technischen Meisterleistung. Woher das Talent? Aniskin arbeitet seit 1999 in der sibirischen Filiale der Russischen Akademie der Wissenschaften in der Abteilung für Maschinenbau, wo er sich auf sich auf mikroskopische Chips für die Erforschung der Aerodynamik konzentriert.

Quelle: RBTH
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9 hours ago

Russische Botschaft in Deutschland / Посольство России в Германии

DFB-Chef Grindel: Dialog statt Boykott

Am Dienstag – 23 Tage vor dem Anpfiff des WM-Eröffnungsspiels – hat die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) das Projekt „Die Russland-Meister“ vorgestellt. Neben hochrangigen Politikern hat der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Reinhard Grindel, daran teilgenommen.

Der DFB-Chef hat bei der Veranstaltung um Unterstützung für die Bundesmannschaft und für den Dialog zwischen Fans und Zivilgesellschaft im Rahmen der WM 2018 geworben. „Die häufigst gestellte Frage, die ich bekomme, ist: Dialog oder Boykott? Wie die Politik mit einem Besuch der Fußballweltmeisterschaft umgeht, muss die Politik entscheiden. Aber für den Deutschen Fußball Bund kann ich sagen: Wir setzen auf Dialog und wir glauben fest daran, dass während der Meisterschaft zwischen den Fans, zwischen den Menschen aus Ost und West kleine Brücken der Verständigung entstehen können, die Voraussetzung für die großen Brücken der Zusammenarbeit zwischen unseren Völkern sind“, erklärte er. Grindel ist sicher, dass der Sport Leute zusammenbringen soll.

Im Rahmen des Projekts startet die AHK am 23. Mai eine große WM-Rallye durch alle Städte Russlands, in denen die Spiele stattfinden werden.

„Für dieses Projekt haben wir uns mit Bedacht für Volkswagen Tiguan entschieden. Das ist das erste Modell des Konzerns, das lokal in Russland hergestellt wird“, sagt Marcus Osegowitsch, Generaldirektor der Volkswagen Group Rus, gegenüber Sputnik.

Neben Volkswagen Group sind die Vertreter der führenden deutschen Firmen (Siemens, Schaeffler, Wintershall, Rödl&Partner) bei der Veranstaltung zu Gast gewesen. Trotz der harten Sanktionen ist der deutsch-russische Handel von Januar bis März 2018 um 22 Prozent gestiegen, und die absolute Mehrheit der deutschen Unternehmen mit geschäftlichen Beziehungen zu Russland sprechen sich aktiv für den Abbau der Sanktionen gegen Russland aus.

„Man kann die Erfolge deutscher Unternehmen in Russland mit jenen der deutschen Elf vergleichen, die bei der WM-2018 ihren Weltmeistertitel verteidigen muss“, sagte AHK-Vorstandsvorsitzender Matthias Schepp zum Schluss.

Quelle: https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180524320852670-grindel-in-moskau-ahk/
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Russland heißt die Welt willkommen

Die letzten noch verbleibenden Vorbereitungen auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018 laufen. Die Spieler bringen sich in Topform und die Trainer knobeln ihre endgültigen Kader aus. Die glücklichen Fans, die Tickets für die Spiele ergattert haben, planen unterdessen ihre Reisen und die Organisatoren nehmen die letzten Abschlussarbeiten vor Turnierbeginn in Angriff.

Nach vielen Jahren harter Arbeit legt sich die Gastgebernation ein letztes Mal ins Zeug, um die teilnehmenden Teams und die Fans aus aller Welt herzlich willkommen zu heißen. Die russische Nationalmannschaft unterbrach im Trainingslager kurz das Vorbereitungsprogramm, um einen einzigartigen Willkommensgruß an die Konkurrenz zu übermitteln: Die Spieler des Gastgebers posierten in den Trikots aller Teams bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018 für ein Mannschaftsfoto der besonderen Art.

"Wir heißen alle Teams willkommen, die zur Weltmeisterschaft hierher kommen", sagte Torhüter Igor Akinfeev, der ein Trikot des amtierenden Weltmeisters Deutschland trug. "Ich bin sicher, dass alle schon bald überzeugt sind, dass Russland zu 100 Prozent auf ihre Ankunft vorbereitet ist. Unser Land hat ja bereits zahlreiche große Sportereignisse und sehr wichtige Spiele ausgerichtet. Ich hoffe, dass alle Spieler, Trainer und Fans Russland und seine Gastfreundschaft genießen."

"Ich hoffe, dass sich alle hier in Russland sehr wohl fühlen", fügte der Verteidiger und russische Rekordnationalspieler Sergei Ignashevich hinzu. "Wir haben Sommer, das Wetter ist fantastisch und die Menschen sind freundlich. Ich bin sicher, dass Sie alle sich bei uns wohlfühlen werden."

Schon bald werden die Fussballfans aus aller Welt die Gastfreundschaft und Wärme Russlands selbst erleben, denn es sind nur noch drei Wochen bis zum Eröffnungsspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018 zwischen Gastgeber Russland und Saudiarabien im Moskauer Luschniki-Stadion.

Quelle: https://de.fifa.com/worldcup/news/2405--keep-pending-wait-for-video--russia-welcomes-the-world-254w-2951072
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