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Sehr geehrte Besucher,

Ich freue mich, Sie auf der Web-Site der Russischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland begrüßen zu dürfen.

Ich hoffe, dass Sie auf diesen Seiten zahlreiche nützliche und interessante Informationen über unser Land und seine Vertretungen in Deutschland finden.

Sergej J. NETSCHAJEW
Aktuelle Meinung

"Bei der Besprechung der wichtigsten internationalen Fragen wurde besonderes Augenmerk auf die Situation im Kontext der Entscheidung der USA zum Austritt aus dem INF-Vertrag gerichtet.  Es ist offensichtlich, dass das Scheitern des Vertrags sehr negative Folgen für die globale strategische Sicherheit hätte. Denn der Austritt der USA aus dem ABM-Vertrag und jetzt auch aus dem INF-Vertrag gefährdet auch die ganze Architektur der Rüstungskontrolle, unter anderem den START-Vertrag, die Perspektiven der weiteren nuklearen Abrüstung und die Stabilität des Atomwaffensperrvertrags. Mit Herrn Maas haben wir dieses Thema heute ausführlich besprochen. Die russische Seite bestätigte, dass wir trotz des Scheiterns der russisch-amerikanischen Expertenberatungen am 15. Januar in Genf (wegen der ultimativen Position der USA) bereit sind, den hochprofessionellen und konkreten, faktengestützten Dialog fortzusetzen, um diesen äußerst wichtigen Dialog, der die strategische Stabilität großenteils sichert, doch noch zu retten. Natürlich haben wir Verständnis für die Besorgnisse der Europäer um diese Situation, denn moderne Politiker und Diplomaten erinnern sich noch an die Krise in Europa wegen der Stationierung der US-amerikanischen Pershing-Raketen in dieser Region im vorigen Jahrhundert".

Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow nach den Verhandlungen mit dem Außenminister Deutschlands, Heiko Maas, am 18. Januar 2019 in Moskau  

#Im_Spiegel_der_deutschen_Presse

Konstruktiv mit Russland sprechen

Die Wirtschaft im Osten musste in den vergangenen drei Jahrzehnten einen schwierigen Umbauprozess meistern. Der Wandel von der Plan- zur Marktwirtschaft war schwieriger als gedacht. Jetzt haben die Unternehmen zunehmend wieder Fuß gefasst und verzeichnen Erfolge. Das schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder. Der Osten Deutschlands hat sich immer als Brücke verstanden. Man war interessiert, neue Wirtschaftskontakte im Westen zu knüpfen, aber auch die gewachsenen Beziehungen in den Osten zu pflegen.

So sind auch die Wirtschaftsbeziehungen Sachsen-Anhalts zu Russland eng. 2018 wurden Waren im Wert von fünf Milliarden Euro aus Russland nach Sachsen-Anhalt importiert – hauptsächlich Erdöl und andere Rohstoffe. Mit 1,8 Milliarden Euro folgen die Niederlande auf dem zweiten Platz. Russland ist für Sachsen-Anhalt also mit Abstand Importland Nummer eins. Anders sieht es bei den Exporten nach Russland aus. Hier standen im vergangenen Jahr Ausfuhren im Wert von nur 315 Millionen Euro zu Buche. Das ist lediglich Platz 14 in der Außenhandelsstatistik. Vor Beginn der Sanktionen waren es 369 Millionen Euro.

Sind die Auswirkungen der Sanktionen auf Sachsen-Anhalt also zu vernachlässigen? Formal könnte man sagen ja. Gleichwohl gibt es bei uns einzelne Firmen, gerade im Bereich Maschinenbau, die durch die Sanktionen in Schwierigkeiten gerieten, bis hin zur Insolvenz.

Sanktionen laufen der Marktwirtschaft zuwider
Unsere Wirtschaft lebt vom freien Handel, dies ist das Plus gegenüber der sozialistischen Planwirtschaft, die wir im Osten über vier Jahrzehnte zur Genüge auskosten konnten. Sanktionen laufen der freien Marktwirtschaft zuwider. Gleichwohl gab es 2014 gute Gründe, die Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Die Annektierung der Krim war ein völkerrechtswidriger Akt, und ich habe immer betont, dass ich die Sanktionen vor diesem Hintergrund mittrage.

Allerdings gibt es in Sachsen-Anhalt wie insgesamt im Osten traditionell enge Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. Das hat mit den Verflechtungen innerhalb des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) im damaligen Ostblock zu tun. Den RGW will niemand im Osten wiederhaben. Er wurde als planwirtschaftliches Unterdrückungsinstrument empfunden.
Doch bestehende Kontakte zwischen Unternehmen und die Kenntnis der russischen Sprache haben manche ostdeutsche Firmen für sich genutzt. Sie haben bis zu den Sanktionen auf einen für sie wachsenden Markt im Osten gesetzt. Zudem war Russland auch für unsere Landwirtschaft ein bedeutender Absatzmarkt. Hier sind teilweise die Landwirte von den russischen Gegensanktionen betroffen worden.

Vor diesem Hintergrund gibt es gerade im Osten stärkere Diskussionen über Sinn und Wirksamkeit der verhängten Sanktionen. Was antworte ich dem Unternehmer, der mir sagt: „Ihr importiert jedes Jahr von den Russen für fünf Milliarden Öl und Gas, und ich darf denen keine Maschinenteile mehr liefern?“ Oder man bekommt gesagt: „Die Türken haben schon lange völkerrechtswidrig Nordzypern besetzt. Wo sind da die Sanktionen der EU?“

Nicht mit zweierlei Maß messen

Mit solchen Argumenten muss man sich auseinandersetzen. Sie sind nicht einfach vom Tisch zu wischen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass wir bei der Durchsetzung unserer Werte und Prinzipien zweierlei Maß anwenden.

Von daher sollten wir gemeinsam Lösungen suchen, wie die große Hoffnung des Jahres 1990 auf ein friedliches und partnerschaftliches Miteinander der Völker Europas vom Atlantik bis zum Ural verwirklicht werden kann. Ein Abgleiten in einen neuen Kalten Krieg, in Wirtschaftskriege muss in unser aller Interesse verhindert werden. Gerade im Osten Deutschlands sind derartige Befürchtungen groß. Hier hat man die Folgen des Zweiten Weltkrieges mit der Spaltung Deutschlands und Europas besonders zu spüren bekommen.

Für einen Neuanfang in den Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union müssen sich die Russen bewegen. Der Westen muss ihnen aber auch die Tür offenhalten. Russland hat sich verändert. Es ist nicht mehr das Russland Breschnews, der auch die Bundesrepublik dreimal besuchte und in allen Ehren empfangen wurde. Die Welt insgesamt hat sich verändert. China ist zu einer ungeahnten wirtschaftlichen Stärke aufgestiegen. Europa muss sich in einer sich wandelnden Welt behaupten. Auch darum sollten die EU und Deutschland im Rahmen konstruktiver Gespräche mit Russland versuchen, eine Lösung sowohl in der Problematik der Völkerrechtsverletzung als auch der Sanktionen zu finden.

Quelle: FAZ
Foto:dpa
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#Tag_in_der_Geschichte_Russlands

Am 22. Juni feiern alle Russen den Tag der Erinnerung und der Trauer. Vor 78 Jahren hat der heimtückische Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion stattgefunden. Der blutigste Krieg aller Zeiten wurde entfesselt.
An diesem Tag gedenkt man aller Opfer des Großvaterländischen Krieges.

#GreatPatrioticWar #22июня #ДеньПамятиИСкорби #ВОВ #ВМВ #НиктоНеЗабытНичтоНеЗабыто
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Сообщение о начале Великой Отечественной войны ... See MoreSee Less

#Tag_in_der_Geschichte_Russlands

Am 21. Juni 1909 wurde in St. Petersburg die erste russische Tierzuchtfarm für Polizeihunde eröffnet. Jetzt wird am 21.Juni Kynologentag gefeiert.
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